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Die kosmetische Zahnheilkunde umfasst alle Teilbereiche der Zahnmedizin, die ein Idealgebiss entstehen lassen. Zu diesen gehört das Aufhellen von Zähnen (Bleaching, die Versorgung mit Kunstofffüllungen, Keramikinlays oder Verblendschalen (Veneers). Bei größeren Zahnschäden ist die Versorgung mit vollkeramischen oder Zirkoniumkronen möglich. Auch die Implantologie im ästhetisch sensiblen Bereich kann heute so durchgeführt werden, dass der Unterschied zwischen einem Implantat und dem natürlichen Zahn nicht bemerkt werden muss.
Das Aufhellen von Zähnen ist ein sehr häufiges Anliegen von Patienten. Wir unterscheiden dabei 2 Möglichkeiten der Therapie. Die erste wird in der Praxis durchgeführt, wobei einzelne Zähne oder Zahngruppen direkt von unseren Mitarbeitern behandelt werden. Die zweite Therapieform besteht darin, dass von den Kiefern der Patienten Schienen angefertigt werden. Diese kann der Patient je nach Bedarf mit einer Aufhellungspaste selbst beschicken und das Bleeching zu Hause am Schreibtisch oder vorm Fernseher durchführen.
Diese Patientin hatte den Wunsch nach weißeren Frontzähnen. Hierfür wurden die Zähne zunächst in der Praxis aufgehellt und anschließend mit neuen Kunststofffüllungen versorgt. Das Bild links zeigt den Ausgangsbefund und rechts nach der Fertigstellung.


Die Keramikverblendschalen oder Veneers sind eine sehr elegante Art die Zähne langfristig zu verschönern. Hierfür wird nur ganz geringfügig Zahnsubstanz abgetragen und durch aufgeklebte Keramikplättchen ersetzt. Die Veneers erleben gerade bei den „Promis“ einen echten Boom…-

In der ästhetischen Implantologie unterscheiden wir viele wichtige Punkte, die zu einem perfekten Ergebnis führen. Kriterien sind einerseits die Zahnfarbe, die Zahnform aber auch der Verlauf des Zahnfleischrandes, die Interdentalpapillen und die Farbe und Form des Zahnfleisches. Die Summe ergibt ein perfektes Ergebnis, das sich immer nach dem Vorbild Natur richten sollte.
Ein jugendlicher Patientin hat im Alter von 14 Jahren bei einem Sportunfall den oberen mittleren Frontzahn verloren. Der Zahn wurde durch uns 1999 durch
ein Implantat ersetzt und mit einer vollkeramischen Krone versorgt. Der Zustand 7 später zeigt immer noch ein perfektes ästhetisches Ergebnis
und einen glücklichen Patienten.
Die Sportunfälle bei den jugendlichen Patienten spielen eine häufige Indikation zum implantieren. Eine weitere häufig auftretende Indikationsgruppe sind Nichtanlagen. Nichtanlagen sind eine Spielart der Natur, bei der bleibende Zähne nicht angelegt sind und damit zwangsläufig Lücken entstehen. Betroffen sind meistens sie ersten kleinen Backenzähne oder die seitlichen Schneidezähne im Oberkiefer.

Bei einer 30 jährigen Patientin war der Zahn 12 nicht erhaltungswürdig und musste entfernt werden. Der Zahn wurde durch ein Implantat ersetzt. Die Farbe der Krone und der Verlauf des Zahnfleisches sowie die Papillengestaltung sind perfekt gelungen.


Eine 16 jährige Patientin mit Nichtanlagen der oberen seitlichen Schneidezähne wurde vor 3 Jahren mit Implantaten prothetisch versorgt. Sämtliche Zähne sind kariesfrei gewesen, so dass aus medizinischer Sicht keine alternative Behandlung erschien. Der Zustand zeigt ein perfektes ästhetisches Bild und eine glückliche Patientin.

Ein besonderes „Hobby“ unserer Praxis ist die ästhetische Mukogingivalchirurgie. Hierbei wird der Zahnfleischverlauf mit speziellen Operationstechniken korrigiert. Für diese Operationstechniken werden die Patienten aus ganz Deutschland überwiesen. Die Ergebnisse sind unglaublich und führen zu tollen Ergebnissen.
Eine 30 Jährige Patientin hat in der Position des kleinen seitlichen Schneidezahnes ein Implantat erhalten. Der Zahnfleischverlauf und damit das Endergebnis waren unbefriedigend. Aus diesem Grund haben wir ein gestieltes Bindegewebstransplantat vom Gaumen zur Verbesserung der kosmetischen Situation transplantiert. Das Ergebnis ist eine klare Verbesserung der Ausgangssituation und die Patientin ist sehr zufrieden.


Eine 22 jährige Patientin wurde alio loco implantologisch versorgt. Das ästhetische Ergebnis war äußerst unbefriedigend. Bei der Implantation wurden viele grundsätzliche Regeln nicht beachtet, die zu einer Fehlpositionierung des Implantates geführt haben. Die Weichgewebssituation haben wir chirurgisch mit einem Bindegewebstransplantat, einem Rolllappen und einem Provisorium zum „Papillenzüchten“ deutlich verbessert, so dass die Patientin ohne Entfernung des Implantates ein fast perfektes Resultat erhalten hat.

